KOF-Konjunkturbarometer steigt im November zum dritten Mal in Folge

Die Schweizer Wirtschaft dürfte noch einen Zacken zulegen. Darauf deutet das KOF-Konjunkturbarometer hin. Der Frühindikator für die Schweizer Wirtschaft ist im November um 0,5 Punkte auf 110,3 Punkte gestiegen - der dritte Anstieg in Folge.

Bern (sda).  Die Schweizer Konjunktur gewinne zum Jahresende hin weiter an Fahrt, teilte die Konjunkturforschungsstelle KOF der ETH Zürich am Donnerstag mit. Wie bereits im Vormonat ist das Verarbeitende Gewerbe für einen wesentlichen Teil des Anstiegs verantwortlich. Gut läuft es insbesondere in der Elektroindustrie, in der Holzindustrie und in der Chemie.

Aufwärts geht es zudem auch wieder beim Bau, nachdem dessen Indikatoren im Oktober noch nachgegeben hatten. Diese Entwicklung werde vor allem durch die Architektur- und Ingenieurbüros getragen, schreibt die KOF. Die Indikatoren für das Baugewerbe an sich träten auf der Stelle.

Im gesamten Produzierenden Gewerbe - also Verarbeitendes Gewerbe und Bau zusammen - stehen die Zeichen bei der Nachfrage- und Produktionsentwicklung gut sowie auch bei der allgemeinen Lage und der Exportnachfrage. Die Aussichten für den Konsum und das Gastgewerbe haben sich kaum verändert. Bergab geht es beim Bankgewerbe. Das KOF-Konjunkturbarometer ist ein Frühindikator für die Entwicklung der Schweizer Konjunktur. Es ist ein Sammelindex, der sich nach der jüngsten Revision neu aus 273 Einzelindikatoren zusammensetzt. Diese werden über statistisch ermittelte Gewichte zu einem Gesamtindikator zusammengefasst.