Aufgrund des Artikel-Namens war ich sehr gespannt auf den «Selbstcheck» und doch ein wenig überrascht, diesen hier gar nicht zu finden. Ich vermute, dieser ist bewusst nicht verlinkt? :-)

Darüber hinaus bin ich neugierig, wie die Ideen von «Spiral Dynamics» hier zur Anwendung kommen. Zitat: «Graves respektive Beck & Cowan beschreiben in ihrem Buch Spiral Dynamics beispielsweise, wie Teams einen gesunden Umgang mit Regeln und Macht lernen oder die Fähigkeit entwickeln, als vernetzte Gemeinschaft zu denken und zu entscheiden.»
Nach meinem Verständnis geht es dabei zunächst primär um persönliche Entwicklung, einen Paradigmenwechsel, den jeder einzelne durchlaufen darf (aber nicht muss). Ich hatte SD nicht so verstanden, dass ich sehr konkrete Wege vermittelt bekomme, sondern mehr eine (mehr als nützliche) These kennenlerne, wie sich soziale Systeme entwickeln.

Ich bin aus Erfahrung hier mittlerweile skeptisch. Viel zu häufig höre und erlebe ich, wie SD wie ein Wunschbaukasten zusammengestellt wird. Hier brauchen wir ein wenig mehr rot, hier orange, da sind wir ja schon voll gelb etc. Nun sind soziale Systeme ja komplex und nicht kompliziert, ich kann also in keinster Art und Weise diese nach Fahrplan entwickeln.

Insofern bin ich mehr als gespannt zu hören, wie die SBB auf SD dabei zurückgreift und freue mich über jedes, nachhaltige Anwendungsbeispiel.
Wie geht ihr grundsätzlich mit der Einbettung in ein grosses Gesamtsystem wie der SBB ein? Nach meiner Erfahrung wird der Systemeinfluss doch so massiv sein, dass selbst bzw. gerade bei einer gelungen, persönlichen Transformation sich früher oder später die Frage nach der Sinnhaftigkeit des Verbleibs in einem solchen Unternehmen stellen wird.
Mission erfolgreich, Menschen haben sich weiterentwickelt – wollen nur jetzt hier nicht mehr arbeiten. :-)

Danke schon einmal für eure Rückmeldungen!
Herzliche Grüsse, Ralf