«Freude – die Glut, die dem Sein innewohnt.» (Erich Fromm)

Ja, Gefühle sind die zentralen Energiegeber für Aufmerksamkeitssteuerung und Aktivität/handeln. Und Freude, ebenso wie Staunen (Luc Ciompi, Herter) sind Gefühle, die die Psyche «nähren, stärken, ihr Kraft geben».
Nur: Wer mit Gefühlen arbeitet, muss mit allen Gefühlen arbeiten, nicht nur den Erwünschten, Angenehmen, sondern auch den eher «unangenehmen» Gefühlen wie Angst, Trauer, Aggression, die ebenso elementar sind.
Und wer mit Gefühlen arbeitet, muss auch deren dysfunktionalen Ausprägungen unterscheiden können. Wenn aus Freude Verbissenheit wird, oder euphorische Blindheit, dann wird das Handeln auf die Dauer frustrierend.
Nur integrierte Gefühlskommunikation bewirkt kraftvolles Handeln.