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HR Today Specials

Betriebliches Gesundheitsmanagement BGM 2019

Mens sana in corpore sano – bereits den Römern war bekannt, dass Körper und Geist untrennbar miteinander verbunden sind. Und mittlerweile sind die Zusammenhänge zwischen körperlicher und geistiger Gesundheit auch in der Neuzeit angekommen. Dennoch werden Körper und Geist bei der praktischen Umsetzung von betrieblichem Gesundheitsmanagement noch viel zu oft getrennt betrachtet. Höchste Zeit also, dies zu ändern und BGM ganzheitlich zu leben. Ein erster Schritt ist eine transparente Kommunikation. Während über Krebs, Herzinfarkt oder die Hüftoperation offen gesprochen wird, herrscht bei psychischen Problemen oft das grosse Schweigen. Betroffene haben Angst vor Stigmatisierung, Kollegen und Vorgesetzte sind verunsichert und haben keine Ahnung wie sie damit umgehen sollen.

Die Balance zwischen Ressourcen und Stressoren wird in der neuen Arbeitswelt immer wichtiger. Der dauernde Wandel erfordert Widerstandskraft, genauso wie der Umgang mit der zunehmenden Komplexität. In diesem Zusammenhang gewinnen Vernetzung und Austausch der unterschiedlichen BGM-Akteure immer mehr an Bedeutung. Aus diesem Grund widmet sich die diesjährige Nationale Tagung für betriebliches Gesundheitsmanagement im Seedamm Plaza in Pfäffikon (SZ) dem Thema «BGM für Körper und Geist: Physische und psychische Gesundheit gemeinsam fördern». Dort und im vorliegenden Heft finden Sie als BGM-Verantwortliche Inspirationen, wie der ganzheitliche Ansatz künftig noch besser gelingen kann.

 

 

04 Gesundheitsmanagement Wie weit ist das eigene Unter- nehmen in Sachen betriebliches Gesundheitsmanagement fortgeschritten? Der Link zum Online-Check.


05 Gesundheit fördern Prof. Dr. Thomas Mattig widmet sich in seinem Gastbeitrag der Psychosomatik, die psychische Einflüsse auf körperliche Vorgänge berücksichtigt. Denn nicht allen körperlichen Beschwerden liegen körperliche Ursachen zugrunde.


06 Jubiläum des Labels Friendly Work Space – Fakten Vor zehn Jahren ist das Label Friendly Work Space ins Leben gerufen worden. Anfänglich kritisch beäugt, ist es heute als Qualitätsmerkmal etabliert und hat dazu beigetragen, dass betriebliches Gesundheitsmanagement in den Betrieben nicht mehr wegzudenken ist.


08 Jubiläum des Labels Friendly Work Space – Interview
Hans Rudolf Castell war bei der Gründung des Labels Friendly Work Space eine der treibenden Kräfte. Im Gespräch erzählt er, was für ihn die grössten Herausforderungen bei der Etablierung des Labels waren und wohin die Reise geht.
Best Case


10 Zürcher Kantonalbank Seit 15 Jahren ist bei der Zürcher Kantonalbank Gesundheitsmanagement Bestandteil des Leistungsauftrags. Im Laufe der Jahre haben sich einzelne Massnahmen zu einem bunten BGM-Teppich entwickelt.


12 FWS Job-Stress-Analysis Ausgebildete Pflegerinnen und Pfleger sind rar. Deshalb muss den bestehenden Fachkräften Sorge getragen werden. Das bewährte Analysetool Friendly Work Space Job-Stress-Analysis sorgt für Unterstützung.


14 FWS Apprentice Mit dem Projekt FWS Apprentice soll die psychische Gesundheit von Jugendlichen in Unternehmen praxisnah gefördert werden.


16 Psychische Probleme Während über Krebs gesprochen wird, herrscht bei psychischen Problemen oft das grosse Schweigen. Wie damit umgehen, erklärt Dr. phil. Niklas Baer.


Expertinnen und Experten


17 Unternehmenskultur Systematisches betriebliches Gesundheitsmanagement muss nicht komplex und teuer sein, weiss BGM-Berater und Coach Rolf Stocker: Mit Herzblut und Wertschätzung kann man bereits viel erreichen.


18 Flexibilität Zeitlich und örtlich flexibel zu arbeiten, liegt im Trend. Damit diese Flexibilität sich aber positiv auf die Gesundheit auswirkt, braucht es eine dialogorientierte Führungskultur, klare Abmachungen und Selbstführung.