Talk im Ring: Runde 3

Bürohund: Bester Freund oder Feind?

Jörg Buckmann mag Bürohunde nicht besonders. In der aktuellen Folge von «Talk im Ring» diskutiert er mit Hundebloggerin Franziska Baumann.

«Heute gehört ein Hund zum Leben», sagt Hundebloggerin Franziska Baumann. «Ich liebe meine Freiheiten und dazu gehört auch, dass ich meinen Hund mitnehme.» Jörg Buckmann sieht Hunde als Ablenkungsfaktor: «Ein Hund macht unproduktiv, weil sich alle nur noch auf den Hund konzentrieren.»

Was meinen Sie?

  • Mögen Sie Bürohunde? Warum (nicht)?
  • Sind bei Ihnen am Arbeitsplatz Hunde erlaubt?
  • Wie sollten Arbeitgeber mit der Bürohund-Thematik umgehen?

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Ein heikles Thema – hier streiten sich wohl Tierliebhaber mit jenen, die es nicht so sind :)

Meiner Meinung nach sollten Tiere (üblicherweise Hunde) am Arbeitsplatz willkommen sein. In einem Büro eher als in einem Lebensmittelgeschäft. Mir persönlich wäre letzteres auch egal.
Die "Ausrede", ein Hund lenke die Mitarbeiter ab, finde ich sehr amüsant. Mal ehrlich. Die meisten Mitarbeiter haben genügend andere Mittel, sich ablenken zu lassen, wenn sie wollen. ;)
Facebook, ein vorbeifliegender Schmetterling oder Co. lenken meist mehr ab, als es der haarige Freund macht.
Alles eine Sache der eigenen Einstellung und Konzentrationsfähigkeit.

Vorausgesetzt ist natürlich, dass das Tier eine gewisse Erziehung genossen hat und diese fortlaufend ist. Ein für den Hund vorgesehener Platz und die nötige Aufmerksamkeit (optimiert) machen aus jedem Hund einen tollen und bürotauglichen Arbeitskollegen :)

Weiter sollte man aber natürlich Ängste oder mögliche Allergien der Mitarbeiter berücksichtigen und respektieren - Respekt: Ein gutes Stichwort. Denn unter Umständen gibt es einfach keine andere Möglichkeit, denn Hund tagsüber betreuen zu lassen und dann sollte man den Tierliebhaber mit seinen Wünschen ebenso respektieren.

In meinen Augen sind nicht nur Hunde sondern Tiere im Allgemeinen ein absolutes No-go am Arbeitsplatz.
Jeder soll Hunde haben, wenn er diese möchte. Sie gehören aber in den eigenen Haushalt und nicht an den Arbeitsplatz.

Sie lenken ab, es gibt Leute die Angst davor haben, sie haaren etc. etc. etc.

Wo ist der Nutzen für den Arbeitgeber?

Sehe ich genauso. Keinen Vorteil für den Arbeitgeber. Warum will man eigentlich dauernd den Privatbereich mit dem Arbeitsplatz mischen und sich vom Arbeiten ablenken lassen? Der Kunde via Arbeitgeber zahlt doch das Salär! Er verdient volle Aufmerksamkeit.
Im erzieherischen oder therapeutischen Bereich kann es sinnvolle Einsätze für Hunde geben, aber in einem klassischen Büro? Nein. Weiter habe ich schon Büros mit Hunden erlebt, welche an regnerischen Tagen aufgrund des Gestanks kaum zu betreten waren. Das kann es nicht sein. Und - ich mag Hunde. Wirklich. Aber im Büro sind sie fehl am Platz.

Lieber Maiolo
Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen genau das Gegenteil. Hunde am Arbeitsplatz sorgen für ein gutes Betriebsklima und reduzieren nachweislich Stress. Quasi "Dog in – Burn out". Oder wie erklären Sie es sich das auch die Big Player wie Amazon oder Google und auch vermehrt Schweizer Unternehmen auf Hunde am Arbeitsplatz setzen und das sogar noch fördern? Von der Hand zu weisen sind die positiven Aspekte nicht. Nicht desto trotz gilt das natürlich nicht für jedes Unternehmen, jeden Hund oder jede Branche gleichermassen.

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