Tech-CEOs werden ausgebuht, ungemütliche Studien zu den Effekten und Kosten von KI und bedenkliche Meinungsumfragen machen die Runde. Das Implementieren von KI in Unternehmen steht vor einer kritischen Zerreissprobe, denn die Schulden der Digitalisierung holen uns ein. Was HR jetzt verstehen muss.
HR steht vor einer doppelten Herausforderung: Unternehmen erwarten mehr Effizienz, mehr Steuerbarkeit und schnellere Transformation. Mitarbeitende wünschen sich gleichzeitig mehr Vertrauen, Entwicklung und Flexibilität. Genau in diesem Spannungsfeld entscheidet sich, welche Rolle HR künftig wirklich spielt.
Damian Kalbermatter leitet das Personalamt des Kantons Appenzell Ausserrhoden. Er war massgebend bei der Einführung der elektronischen Zeit-, Leistungs- und Spesenerfassung. SIAXMA® hat mit ihm über die neue Welt des digitalen Zeitmanagements gesprochen.
Das HR-Team von AXA Schweiz hat im März den Swiss HR Award für das Projekt «AXA Horizon» gewonnen. Daniela Fischer, Leiterin HR (für «Human Responsibility»), erläutert den Ansatz und spricht über die Herausforderungen der Zukunft.
Inhouse aufbauen oder einkaufen? Drei Fachleute positionieren sich zur Frage, ob People Analytics intern verankert werden muss oder als Managed Service besser skaliert.
Karrierewege sind heute fragmentierter denn je, Recruiting-Entscheidungen müssen aber trotzdem schnell und sicher fallen. Was HR fehlt, sind keine besseren Absichtserklärungen zum Thema Skills, sondern Nachweise, die sich tatsächlich prüfen lassen.
KI ist da, aber die Organisation hinkt hinterher. Während Unternehmen pilotieren und implementieren, fehlt vielen Mitarbeitenden noch das Rüstzeug, um KI im Alltag wirklich wirksam zu nutzen.
Das «Schulthess Forum» führt am 2. Juni die «Arbeitsrechtstagung 2026» durch, dies unter dem Titel «Lohn: Grundlagen, Grenzfälle, Gestaltungsspielräume». «HR Today» sprach mit der Tagungsleiterin Nicole Vögeli Galli über die Inhalte der Tagung.
Vieles ist da: Daten, Systeme, erste Anwendungsfelder. Doch KI bleibt im HR häufig punktuell, statt wirksam verankert zu sein. Die Avenir-Studie «Digital HR 2026» zeigt diesen Befund deutlich und lenkt den Blick auf die entscheidende Frage, wie aus technologischer Möglichkeit nachhaltige Praxis wird.
Prof. Dr. Sibylle Olbert-Bock berichtet über die Notwendigkeit für das HR, seine KI-Kompetenzen zu erweitern, um eine aktive gestalterische Rolle in der KI-Transformation der Organisation übernehmen zu können.
Im Januar war hier der Weckruf. Heute kommen die Gründe, aufzustehen. Auf der HR-Agenda stehen viele Punkte, die erfolgversprechend sind. Das Publikum wartet. Die Frage ist: Was willst du aus dieser Chance machen?