Video-Porträt

«Ein offenes Ohr haben, ist die halbe Miete»

Als HR-Leiter der Zürcher Stadtpolizei, gleicht kein Tag dem anderen. Eines bleibt indes konstant: Getreu nach dem Motto «ich darf» statt «ich muss», geht Markus Villiger gerne zur Arbeit. Im Video-Porträt erzählt er unter anderem von seinem prägendsten HR-Erlebnis.

Markus Villiger hat sein halbes Berufsleben in Banken verbracht. Nun ist er HR-Leiter der Zürcher Stadtpolizei.

Im Video-Porträt spricht Villiger darüber, welchen Herausforderungen er in seinem Job künftig begegnen wird und weshalb «Freude an Menschen» seiner Ansicht nach unbedingt zum Palmares eines HR-Leiters gehören sollte.

Ein Tag im Leben von Markus Villiger

Was motiviert Sie, morgens zur Arbeit zu gehen?
Ich freue mich jeden Tag auf die Arbeit bei der Stadtpolizei und habe kein Problem aufzustehen und zur Arbeit zu gehen. Wenn sich das mal ändern sollte, werde ich an meinem Umfeld etwas ändern.

Wie beginnen Sie Ihren Arbeitstag?
Kaffee, News aus dem Radio, Dusche und Arbeitsweg mit der S-Bahn von Wohlen nach Zürich.

Ihre Mittagspause verbringen Sie …
Wenn immer mit Kollegen aus der Arbeit oder mit Freunden – ganz selten alleine und einmal pro Woche in der Kantine mit den GL-Kollegen/innen nach der Geschäftsleitungssitzung.

Ihre letzte Tat des Tages:
10vor10 schauen – und ca. um 22.30 Uhr ins Bett gehen.

Grundsätzlich gleicht kein Tag dem anderen. Sei dies inhaltlich oder auch terminlich. Meine Tage sind meist «Agenda-getrieben». Ab und zu liegt aber auch ein «Bierli» nach Feierabend drin.

Beispieltag:

  • 08:30 Uhr: Start im Büro mit einem Kaffee oder einer kalten Schoggi / Mails und Post checken und beantworten
  • 10:00 Uhr: Sitzung im Team / Info aus GL / Austausch im HR
  • 12:00 Uhr: Mittagessen (Normalfall ca. 1 Stunde)
  • 14:00 Uhr: Projektsitzung Arbeitsgruppe Personelles
  • 16:00 Uhr: Interview (Besetzung Vakanz im eigenen Bereich)
  • 18.30 Uhr: Computer herunterfahren und auf den Zug springen…

Dazwischen immer wieder Mails und Post checken und beantworten, sowie für die Mitarbeitenden eine offene Tür und ein offenes Ohr anbieten.

Markus Villiger im Porträt

Linda SchnellMarkus Villiger ist HR-Mensch aus Leidenschaft. Welche beruflichen Stationen er durchlebt hat, bevor Villiger bei der Zürcher Stadtpolizei «angekommen» ist, lesen Sie im Porträt.

 

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Eliane Stöckli

Online-Redaktorin, HR Today. es@hrtoday.ch

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Kommentare

Um 8.30 h im Büro ankommen und Käffele und um 18.30 h auf den Zug springen hinterlässt jetzt nicht den Eindruck, dass Herr Villiger stark belastet ist. Ein typisches Staatsjöbbli halt. Und gegen frühere Arbeitgeber und ihre Eigenheiten zu wettern sollte man gerade als HR-Profi unterlassen. Zumal – die Boni bei den Banken hat sicher auch Herr Villiger gerne genommen.

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