Buchtipp

Wer ist die Generation Z?

Personaler und Führungskräfte müssen sich zunehmend mit der sog. Generation Z auseinanderzusetzen. Denn vor ihnen steht eine Generation, die mit den digitalen Errungenschaften der letzten 20 Jahre aufgewachsen ist. Sie tickt also völlig anders als all ihre Vorgängergenerationen – und hat ganz andere Ansprüche an Arbeitgebende.

Jede Generation hat ihre besonderen Spezifika. Ging es früher häufig ums blanke Überleben, so spielen bei den jüngeren Generationen eher Selbstverwirklichungsaspekte die zentrale Rolle. Deshalb ist es so wichtig, die Generation Z zu verstehen.


Zur Generation Z gibt es kaum wissenschaftlich haltbare Erkenntnisse. Die Datenlage war unzureichend, um diese Generation zu verstehen. Grund genug für Rüdiger Maas eine eigene bislang einzigartige Studie zu erfassen: deutschlandweit, wissenschaftlich valide, gemacht für Praktiker.


Er stellte aus seinem Beratungsteam ein eigenes Forschungsteam zusammen, in dem jede Generation vertreten war. Alle haben entweder Psychologie oder Soziologie studiert. Gemeinsam gründeten sie das Institut für Generationenforschung. Sie entwarfen ein Forschungsdesign und befragten über 2000 Jugendliche. Immer getrieben von der Frage: Was erwarten diese Jugendlichen von ihrem zukünftigen Arbeitgeber?


Die Ergebnisse sind beeindruckend: Vorurteile wurden durchaus bestätigt, aber es gab auch erstaunliche Überraschungen. Mit dieser Studie sind Maas und sein Team Pioniere und haben das erste Mal eine Trennschärfe zwischen den Generationen Y und Z herausgearbeitet. Das Team hat die Lebenswelt der Generation Z gründlich untersucht, all ihre Einflüsse, Wünsche und Hoffnungen.


In diesem kompakten Band stellen sie ihr Wissen bereit – anschaulich auf den Punkt gebracht und bereit für die Umsetzung in der Praxis. Damit Personalverantwortliche und Führungskräfte lernen, die Jugendlichen der Generation Z zu verstehen. Und damit sie in 27 Schritten ihr Unternehmen für diese Generation und somit für die Zukunft attraktiv aufstellen. Eine Investition, die sich lohnen dürfte – auch für Schweizer Unternehmen!

Buch & Autor

Buchtipp, Generation Z

Was ist los mit den Jungen, wer ist eigentlich diese Generation Z? Ihre Bewerbungen sind unvollständig oder enthalten Rechtschreibfehler, sie wollen nur 30 Stunden pro Woche arbeiten, dafür mehr Urlaub – und vor Vertragsabschluss sagen sie doch noch kurzfristig ab: Für Personalverantwortliche und Führungskräfte ist die Generation Z eine echte Herausforderung.

 

Rüdiger Maas ist Gründer und Geschäftsführer der Unternehmensberatung Maas Beratungsgesellschaft mbH mit Konzentration auf die Themen Rekrutierung, Prozessoptimierung, Organisations- und Personalentwicklung. Zudem gründete er das Institut zur Generationenforschung, das sich vorwiegend auf die Forschung der gegenseitigen Beeinflussung der Generationen untereinander, in Unternehmen, aber auch in der Gesellschaft konzentriert.

Rüdiger Maas, Generation Z für Personaler und Führungskräfte – Ergebnisse der Generation-Thinking-Studie, 09/2019, 138 Seiten.

Wir verlosen bis am 22. November 2019 drei Exemplare des Buches. Jetzt per E-Mail beim Wettbewerb mitmachen (es werden nur die Gewinner*innen benachrichtigt): es@hrtoday.ch

 

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1 zu 1 anwendbar! Grosser BS! Jeder Mensch, egal ob Generation K, N, W, Z usw. hat seine eigene Persönlichkeit, Charakter und Verhalten. An die Damen und Herren aus dem HR: gehen Sie auf den Menschen ein, und schubladisieren Sie nicht Menschen anhand dieser, wohl unnützen, Fibel.

Studien und Befragungen wie hier beschrieben, sind aus meiner Sicht ein probates Mittel um «Tendenzen» in einer Gesellschaft oder Gruppe darzustellen und lassen somit Rückschlüsse zu auf das Verhalten und die Einstellung einer bestimmten Gruppe.
Wem dies kein geeignetes Mittel erscheint um Informationen einer bestimmten Gesellschaftsschicht zu erhalten, kann ja weiterhin jeden Menschen einzeln betrachten. So geschieht es zum Beispiel auch bestimmt und nach wie vor bei jedem Einstellungsinterview. Nur hat man mit dem Hintergrund der Studie eben mehr Informationen und ein besseres Verständnis dieser Gruppe, wie sie «ticken» könnte.
Despektierliche Äusserungen sind hier aber sicherlich unangebracht!

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