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Mittlerweile ist es mehr als nur eine Vision

Bereits seit einigen Jahren steht die Agilität im Mittelpunkt vieler Strategien und Workshops. Angesichts der Coronavirus-Krise ist sie mittlerweile jedoch greifbare Realität geworden. Ein neues Zeitalter hat begonnen: ein Grund zur Freude! Lasst uns diese aussergewöhnliche Gelegenheit nutzen, um unsere Modelle zu perfektionieren und mit einigen Vorurteilen aufzuräumen. Wie? Indem wir die 3A-Regel anwenden.

Antizipation

Wir sind stolz darauf, ein Personaldienstleistungsunternehmen zu sein, dessen Geschäftsmodell auf Menschlichkeit und einem Gefühl von Nähe basiert. Wir haben aber trotzdem nicht ausser Acht gelassen, wie viele neue technologische Möglichkeiten es mittlerweile gibt. Wir verfolgen den sogenannten Scrum-and-Lean-Ansatz, um mehr Zeit in die Beziehung mit unseren Kunden und Kandidaten zu investieren, was die Basis unserer Tech-and-Touch-Strategie bildet.

Indem wir «Touch» durch «Tech» ergänzen, können wir effizienter arbeiten. Ein Beispiel: Unser HR-Tool Checkster dient der digitalen Überprüfung von Referenzen, was den Vorgang erleichtert und aussagekräftigere Ergebnisse liefert.

Dank diesem Tool, das wir auch unseren Kunden anbieten, können wir im Vorhinein die soziale und fachliche Kompetenz unserer Bewerberinnen und Bewerber überprüfen. Die Antizipation hat sich ausgezahlt: Die Agilität unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat dazu beigetragen, dass uns diese «neue Normalität» nicht aus dem Ruder laufen liess.

Ausserdem haben wir dank unserer jährlichen Randstads Employer Brand Studie organisatorische Tendenzen vorhersagen können. In dieser Studie wird untersucht, welche Kriterien Berufstätigen in verschiedenen Branchen bei der Auswahl eines Arbeitgebers am wichtigsten sind, welche Faktoren hauptsächlich zur Mitarbeiterbindung beitragen und welche Arten von Unternehmen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bevorzugen.

In der Studie und im alltäglichen Austausch mit unseren Bewerberinnen und Bewerbern kam immer wieder das Thema Homeoffice zur Sprache. Dann kam Covid-19 und plötzlich mussten wir alle von zu Hause aus arbeiten. Da wir diese Arbeitsweise bereits zuvor eingeführt und strukturiert hatten, konnten wir innerhalb von 24 Stunden den Betrieb vollständig wieder aufnehmen. Wir haben uns auf technologische Herausforderungen vorbereitet und agile Talente eingestellt und konnten so die Nähe zu unseren Kunden sowie zu unseren Bewerberinnen und Bewerbern beibehalten − und dabei natürlich Abstand halten.

Angehörigkeit

Wir haben uns bei Randstad für eine horizontale Organisationsstruktur entschieden. Wir duzen uns. Wir geben allen das Recht Fehler zu machen und fördern so die Kreativität. Dank dieser Struktur konnten wir den Zusammenhalt unserer Teams trotz der Krise aufrechterhalten. Paradoxerweise hat die physische Distanz die Teams tatsächlich sogar noch näher zueinander rücken lassen. Ganz spontan haben unsere Mitarbeitenden auf unseren internen Plattformen mehr positive Nachrichten, Wohlfühltipps und Best Practices ausgetauscht als je zuvor.

Alle Teams haben morgens täglich ein virtuelles Meeting, um die Lage zu besprechen, Prioritäten zu klären und sicherzustellen, dass wir weiterhin für unsere Kunden sowie unsere Bewerberinnen und Bewerber da sein können. Wir machen gemeinsame Kaffeepausen und tauschen uns genauso aus wie früher rund um die Kaffeemaschine.

Diese regelmässige formelle und informelle Kommunikation hat es uns ermöglicht, laut zu denken, unseren Innovationsgeist nicht zu verlieren und schnell zu handeln.

Adaptierung

Ein agil organisiertes Unternehmen gibt den einzelnen Mitarbeitenden mehr Verantwortung und fördert kreatives Denken. Und trotzdem gibt es noch viel zu tun. Es ist nicht einfach, alte Gewohnheiten loszuwerden, und auch ich musste viele Prinzipien noch einmal durchdenken, die mir sehr wichtig erschienen. Zum Beispiel habe ich sehr viel Wert darauf gelegt, die Assessments unserer internen Bewerberinnen und Bewerbern persönlich durchzuführen. Jetzt sind wir gezwungen, sie virtuell durchzuführen. Obwohl ich der Idee zuerst abgeneigt war, haben wir die gewünschten Ergebnisse erzielt und die Positionen sogar erfolgreich besetzt.

Wir lernen nie aus. Angesichts dieser grundlegenden Veränderungen werden wir immer mehr Dinge finden, auf die wir verzichten können, um dem Mittelpunkt unseres Berufs noch näher zu kommen: dem Menschen.

Wenn Sie mir von Ihren Erfahrungen erzählen, mehr über unsere HR-Tools oder unsere Randstad Employer Brand Studie erfahren wollen, können Sie mir gerne eine E-Mail schreiben: frederic.dinot@randstad.ch

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Frédéric Dinot trat 1998 eine Stelle als Personalverantwortlicher an und ist seither im Personalwesen tätig. Mittlerweile ist er Leiter der Abteilung Professionals und trägt somit die Verantwortung für die Rekrutierung von Fach- und Führungskräften. Die Dynamik dieser Branche begeistert ihn noch immer genauso wie zu Beginn seiner Karriere. Die Entwicklung von Lösungen mit und für Kunden sowie die Talentförderung sind zwei Bereiche, die ihm am meisten Freude bereiten.

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