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Der Wingman-Effekt im War for Talents: Warum der Employer Brand nur durch gezielte Ansprache punkten kann

Employer Branding ist für erfolgreiche Unternehmen heutzutage unerlässlich. Insbesondere die Generation Z – aber auch zunehmend andere Generationen – sucht nach Arbeitgebenden mit einer klaren Mission, Vision und überzeugenden Werten, welche mit ihren eigenen übereinstimmen. Dass ein starker Employer Brand dabei hilft, die besten Talente zu gewinnen, ist im Game Plan der Führungsebene definitiv angekommen.

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Illustration von Magneten, der Fackkraft anzieht

Illustratorin: Nelly Damas

Nach unzähligen Workshops mit externen Agenturen und hitzigen Diskussionen über das Mitarbeitendenerlebnis im dezidierten Projektteam steht sie endlich: die Employee Value Proposition – welche so schnell wie möglich in einem Video in den sozialen Netzwerken geteilt werden soll, um zu zeigen, wie «cool» das eigene Unternehmen doch ist. Aber ist dies der einzig richtige Weg? Was, wenn die gesuchten erfahrenen Senior Projektleitenden nicht auf Instagram oder TikTok anzutreffen sind und Ihrem Unternehmen auch nicht auf LinkedIn folgen? Solange Firmen nicht die passenden Kommunikationskanäle nutzen oder ihr Zielpublikum effektiv ansprechen, sind alle Bemühungen umsonst. Wie können Sie also Ihr Unternehmen ausserhalb von Social Media ins rechte Licht rücken?

Mit der tatkräftigen Hilfe eines guten Freundes – dem Wingman. Denn neue Talente zu gewinnen, weist – überspitzt formuliert – viele Parallelen zur Partnersuche auf. Wer kennt’s nicht: Man ist seit Langem wieder einmal im Club, die Frisur sitzt, die Body-Pump-Stunden zahlen sich langsam aber sicher aus und man fühlt sich bereit, die sympathische Person an der Bar von sich zu überzeugen. Was aber, wenn die oder der Auserwählte gerade mit jemand anderem da ist? Was, wenn man plötzlich doch zu schüchtern oder kein Profi im Ansprechen ist? Dann kommt der Wingman ins Spiel. Als Social Butterfly scheut er sich nicht, ein sichtlich schlechtes Gespräch zu unterbrechen, um den Weg für ein besseres zu ebnen. Zudem kennt er die Werte und Stärken seines Freundes und weiss, diese gekonnt in Szene zu setzen.

Der Wingman der Arbeitswelt ist niemand anderes als der im heutigen Volksmund bekannte «Headhunter». Auch er ist bestens vernetzt, erfahren und direkt – und der langfristige Erfolg seines Geschäftsfreundes liegt ihm am Herzen. Wie beim vertrauten Wingman ist es seine Priorität, die spezifischen Anforderungen und Fähigkeiten neuer potenzieller Talente seines Freundes vollumfänglich zu verstehen. Ist dies erreicht, startet er mit dem Analysieren, dem Scannen, dem Suchen und schliesslich dem Ansprechen und zielgerechten Verbreiten der Employee Value Proposition. Diskretion wird dabei grossgeschrieben. Denn anstatt in ein Megafon zu schreien «Mein Freund sucht eine neue Partnerin, weil er sich leider von der alten verabschieden musste! Aber er hat super an sich gearbeitet und ist ein toller Typ!», versteht es ein guter Wingman, zunächst die Situation zu sondieren, herauszufinden, ob das Gegenüber überhaupt offen für einen Austausch mit anderen ist und ob ein möglicher Match besteht. Unangenehme Körbe können so präventiv vermieden werden. Der wohl grösste Vorteil ist jedoch seine Unabhängigkeit. Als «neutraler» Dritter kann er prüfen, wie das Unternehmen als Arbeitgeber(marke) wahrgenommen wird oder inwieweit der Firma bereits ein Ruf vorauseilt.

Der Headhunter übernimmt damit eine weitere, nicht zu unterschätzende Rolle als Informant und Feedbackgeber. Und wie ein bester Freund unterlässt er es nicht, diese Informationen weiterzugeben. Ebenso sieht er es als seine Aufgabe an, seinen Geschäftspartner auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen, wenn dessen Ansprüche zu hoch sind.

«Oft sind Unternehmen nur auf die perfekten Kandidatinnen und Kandidaten fokussiert. Doch gerade in der heutigen Zeit, in der Agilität, Flexibilität und Entwicklungsmöglichkeiten als USP angepriesen werden, sollten Unternehmen ihre Strategien überdenken und eventuell auch Kandidierende in Betracht ziehen, welche zwar das Anforderungsprofil noch nicht vollumfänglich abdecken, dafür aber den richtigen Mindset und das Potenzial mitbringen», meint Lukas Kühne, Managing Partner der Meister Executive Search AG.

Um im Wettbewerb um die talentiertesten Mitarbeitenden zu bestehen, müssen Unternehmen heute mehr tun, als nur eine starke Arbeitgebermarke aufzubauen. Vielmehr geht es um die zielgerichtete Kommunikation und ein kontinuierliches Monitoring des Marktechos der Employee Value Proposition. Auch wenn Employer Branding und Headhunting auf den ersten Blick unterschiedlich erscheinen, ist es an der Zeit, aus dem «Entweder-oder-Denken» auszubrechen und professionelle Wingmen als strategische Partner einzubinden, damit einem langfristigen Happy-Ever-After nichts im Wege steht.

Über Meister Executive Search AG

Die Meister Executive Search AG ist ein führendes inhabergeführtes Executive Search Unternehmen mit Standorten in Bern, Zürich und Lausanne. Mit klar erprobten und auf die Kundenbedürfnisse zugeschnittenen Direct Search Dienstleistungen in den Bereichen Executive Search, Market Mapping und M&A Support hat sich das Unternehmen sowohl bei zahlreichen Schweizer KMU als auch bei international tätigen Konzernen als vertrauenswürdiger und zuverlässiger Partner etabliert. Angetrieben vom Ziel, die Stärken und Fähigkeiten von Unternehmen und Talenten zusammenzubringen und zu fördern, sorgt die Meister Executive Search AG dafür, dass jede Suche mit einem erfolgreichen Finden endet.

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Lara Aebischer, Business Development Specialist Meister Executive Search AG.
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