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Niche-Recruiting für hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte

Gloor&Lang ist die Personalberatung für Life Sciences und der perfekte Partner für High Level Recruiting in Pharma, Biotechnologie und Medizintechnik. Warum das so ist, wie sie Spezialistinnen und Spezialisten in der aktuelle Marktsituation finden und wohin die Recruiting-Trends gehen, erzählt Managing Director Irmtraud Lang.

Sie suchen sogenannt «Hochqualifizierte». Was versteht man darunter und was sind das für Berufe?

Irmtraud Lang: Bei Hochqualifizierten sprechen wir von Personen mit einem Hochschulabschluss, mindestens auf Bachelorstufe, meist mit Masterabschluss und Promotion aus den Naturwissenschaften. Diese Ausbildung befähigt nicht nur für Tätigkeiten in der Forschung, sondern auch in Unternehmensbereichen der Pharma-, Biotech- und Medizintechnik-Industrie. Einstiegspositionen sind oft die Entwicklung oder das Qualitätsmanagement. Nächste Schritte sind oft Führungsverantwortung in der Entwicklung oder Herstellung, Projektverantwortung im Technologietransfer oder Kunden- und Lieferantenverantwortung in globalen Fertigungs- und Lieferketten.

Wie unterstützen Sie Ihre Klienten konkret?

Im aktuellen Arbeitnehmermarkt geht es darum, mit dem Kunden Kompromisse zu suchen und die maximale Schnittmenge zwischen Wunsch und Wirklichkeit zu finden. Management und Linienverantwortliche bestehen auf einer Vielzahl von Qualifikationen, die beim näheren Hinsehen nicht nur übertrieben, sondern in der jeweiligen Kombination regelrecht unrealistisch sind. Da hilft unser Blick von aussen und die Erfahrung wie solche Positionen in anderen Firmen besetzt sind. Aufgaben und Verantwortungen können anders verteilt, Organigramme angepasst und Fähigkeiten erlernt werden. Wir versuchen den Blick zu öffnen, bringen ungewöhnliche Lösungen ins Spiel, begleiten den Prozess sehr agil und entwerfen mit unseren Kunden Varianten bis über den Tellerrand. Zum Schluss sticht immer die Persönlichkeit. Neben allen technischen Details steht bei einer gelungenen Besetzung immer die vertrauensvolle Beziehung im Zentrum.

Wie finden Sie diese gesuchten Spezialisten in der aktuellen Marktsituation?

Die Schweiz und vor allem die Region Europa bietet viele spannende Profile. Deren Sichtbarkeit ist durch Social Media gross geworden. Die entscheidende Frage ist, wie man Kandidatinnen und Kandidaten proaktiv abholt und ob es gelingt, Neugier und Offenheit für eine spezifische, neue Position zu entfachen. Wir setzen dabei auf unsere selektiven Netzwerke aus den letzten 20 Jahren, gezieltes Profiling und Active Sourcing sowie handverlesene Ansprachen. Bei komplexen Profilen ist die Suche nach Stellentiteln und Ausbildungen wenig zielführend. Unser Team versteht die Lebensläufe und Fachbegriffe und lässt sich von modernen IT-Tools in der Suche nach Kombinationen unterstützen. Unsere Wege sind kurz, die Informationen bleiben im Haus. So können wir in jedem Projekt hohe Flexibilität sicherstellen. Diese Ansprache auf Augenhöhe wird im Markt sehr geschätzt.
 

Wie gehen Ihre Kunden mit +55 Kandidaten um?

Das ist sehr individuell. Grundsätzlich sehen wir viel Offenheit. Die Qualifikation, der Leistungsausweis und die Persönlichkeit stehen im Mittelpunkt. Die Lohnfrage lässt sich häufig klären, da viele +55 Kandidaten gut situiert sind. Je nach Zusammensetzung der Abteilung oder des Managementteams gibt es jedoch Präferenzen für eine bestimmte Alterskategorie, besonders bei Besetzungen im mittleren Management.

Recruiting Agenturen wie Ihre gibt es viele. Was unterscheidet ihre von anderen?

Wir sind früh auf den Zug der Nischenkompetenz aufgesprungen. Ich würde uns deshalb als Niche Recruiting Agentur oder Boutique Staffing Agentur bezeichnen. Als inhabergeführte kleine Agentur sehen wir uns nicht als Lieferant, sondern als Geschäftspartner unserer Kunden. Ihr Erfolg ist unser Erfolg. Und dafür haben wir oft einen ganz schön langen Atem.

Sie sind seit 20 Jahren im Markt. Was hat sich entscheidend verändert?

Das Tempo! Die Prozesse sind schneller und vernetzter geworden, die Abhängigkeiten grösser, die Planbarkeit kleiner. Das schlägt sich im Personalbedarf nieder. Es kann sein, dass sich innerhalb eines Projektes das Anforderungsprofil mehrfach verschiebt. Und: in einer attraktiven Nische bleibt man nicht lange allein. Wir müssen uns gegen starke Konkurrenz aus dem In- und Ausland behaupten. Unsere Kunden wollen die bestmögliche Besetzung, so schnell und so kostengünstig wie möglich. In diesem Dreieck von Qualität, Tempo und Preis mitzuhalten ist täglich eine Herausforderung. 

Welche Trends beobachten Sie aktuell?

Seit Sommer 2021 läuft der Markt heiss. Gerade Experten und Führungskräfte in der Pharma- und Biotechbranche in ganz Europa werden händeringend gesucht. Die Mobilität der Bewerbenden hat wieder zugenommen. Das Angebot kann mit der Nachfrage aber auch in den kommenden Jahren nicht schritthalten. Die Löhne werden zwangsläufig steigen. Die Ansprüche der Arbeitnehmenden nach flexiblen Arbeitszeitmodellen und spannenden Inhalten werden zunehmen. Die Arbeitgebenden müssen sich diesem Wettbewerb kreativ stellen. Die Schweiz ist dafür gut gerüstet.

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