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Tut etwas gegen Führungsschwäche – stärkt Führungspersonen

«Führung ist eine Frage des Charismas», «Empathie bedeutet, für alle Verständnis zu haben», «Partizipativ ist immer besser». Wir alle kennen solche Sprüche, oft als vermeintlich gesichertes Wissen. Doch was davon trägt tatsächlich zu wirksamer Führung bei? Und was gehört ins Reich der Mythen?

Gerade in KMU mit flachen Hierarchien und engem Teamzusammenhalt zeigen sich diese Mythen besonders deutlich und folgenreich. Denn dort wird Führung nicht selten «on the job» erlernt. Zeit, mit ein paar weit verbreiteten Irrtümern aufzuräumen.

Mythos 1: Wer empathisch führt, muss Kumpel sein.


Empathie heisst nicht, für alles Ansprechpartner:in zu sein und nie etwas Kritisches zu sagen. Sondern es bedeutet, immer das Wohl und die Leistung des gesamten Teams im Blick zu haben.

Beispiel: Eine Mitarbeitende liefert aufgrund einer belastenden privaten Situation wiederholt nicht, Teammitglieder müssen einspringen. Die Führungsperson muss sicherstellen, dass die Belastung einer Person nicht das gesamte Team beeinträchtigt.

Mythos 2: Partizipative Führung ist der Königsweg.


Das ist situationsabhängig. Es gibt Momente, in denen direkte Führung gefragt ist, etwa in Krisen oder bei dringenden Kundenanfragen.

Beispiel: Ein Produktionsfehler gefährdet eine wichtige Lieferung. Die Kundin wartet am Telefon auf eine Lösung. Jetzt braucht es eine Führungsperson, die schnell entscheidet. Danach ist Partizipation gefragt: gemeinsam aufarbeiten, was schiefgelaufen ist und wie es künftig besser gelingt.

Mythos 3: Kontrolle abgeben heisst Verantwortung loslassen.
 

Aufgaben und Verantwortung zu übertragen bedeutet nicht, sich aus der Verantwortung zu stehlen. Es heisst Entwicklung ermöglichen: Die Führungsverantwortung bleibt, auch wenn die operative Entscheidungskompetenz beim Teammitglied liegt.

Beispiel: Ein junger Projektleiter übernimmt erstmals ein Kundenprojekt. Die Teamleiterin überträgt ihm die Verantwortung, begleitet ihn aber als Coach: durch Besprechungen, Challenges der Entscheidungen und gezieltes Feedback. So entsteht ein Raum, in dem der Projektleiter entscheiden, lernen und wachsen kann.

Mythos 4: Die fachlich beste Person muss Führung übernehmen.


Das ist der Klassiker in vielen Organisationen. Sicher: Operatives Know-how hilft und manche Teams respektieren keinen Chef ohne Ahnung vom Fach. Aber Führung verlangt mehr: Beziehungsaufbau, Konfliktklärung und Prozessklärung zum Beispiel. Solche Aufgaben machen zwei Drittel der Führungsarbeit aus. Auch bei der Nachfolgeplanung gilt: Gute Fachleute sind nicht automatisch gute Führungspersonen.

Mythos 5: Zusammenarbeit über Abteilungsgrenzen funktioniert ohne saubere Projektverantwortung.
 

Beispiele wie Digitalisierung, Arbeitsplatzgestaltungen und andere Transformationen zeigen: Ohne klare Projektverantwortung drohen Konflikte oder Verweigerung in den Linien. Wer die Verantwortung trägt, muss entscheiden können, auch über Bereichsgrenzen hinweg.Bildbeschreibung: Ein professionelles Business-Portrait von Andrea Rutishauser von BWI vor einem neutralen, hellen Hintergrund. Erscheinungsbild: Sie hat schulterlanges, braunes, leicht welliges Haar und blickt direkt und freundlich in die Kamera. Kleidung & Pose: Sie trägt einen schwarzen Blazer über einer weißen Bluse mit Knopfleiste. Ihre Hände hält sie auf Bauchhöhe locker ineinandergelegt. An der rechten Hand trägt sie einen auffälligen Ring. Der Gesamteindruck des Bildes ist professionell und nahbar.

Beispiel: Ein Unternehmen bietet neu auch medizintechnische Gesamtlösungen an. Bereichsübergreifende Zusammenarbeit wird zentral. Es reicht nicht mehr, im eigenen Bereich gut zu arbeiten. Die Linienvorgesetzten müssen Verantwortung gezielt an die Projektleitung übertragen. Nur so gelingen komplexe Vorhaben.

Fazit: Führung bedeutet, Zusammenarbeit möglich zu machen.


Gute Führung ist Arbeit. Und ja: manchmal höllisch schwer. Aber auch keine Hexerei. Sie beginnt mit der Bereitschaft, eigene Arbeitsweisen zu hinterfragen und sich selbst laufend weiterzuentwickeln.

Deshalb engagiert sich das BWI für praxisnahe Führungsausbildung mit Seminaren, Trainings und Beratung.


Besuchen Sie uns am 24. und 25. März am HR FESTIVAL europe am Stand B 36 in der Halle 3. Wir garantieren keine Instant-Leadershiprezepte, aber gute Gespräche, neue Blickwinkel und das eine oder andere Aha-Erlebnis.

Grafik-Titel: Einladung zum HR Festival europe 2026 – Triff Andrea Rutishauser und ihr Team. Visuelle Gestaltung: Das Bild ist modern und hell gestaltet. Der Hintergrund ist weiß, umrahmt von abstrakten, organischen Formen in leuchtenden Farben wie Gelb, Magenta, Cyan und Grün an den Ecken und Kanten. Der Text ist klar strukturiert in schwarzer Schrift, wobei wichtige Schlagworte in hellem Grün hervorgehoben sind. Inhaltlicher Text: Hauptüberschrift: Triff Andrea Rutishauser und ihr Team am HR Festival europe, Stand B 36, Halle 3. Termin 1: Dienstag, 24. März 2026 09:30 – 09:45 Uhr: Speed-Meeting "Führung entmystifiziert – Realität statt Rezepte" mit André Beyeler. Ort: Konferenzraum K4, Ebene Halle 5+6. Termin 2: Mittwoch, 25. März 2026 09:30 – 09:45 Uhr: Speed-Meeting "Führung entmystifiziert – Realität statt Rezepte" mit André Beyeler. Ort: Konferenzraum K4, Ebene Halle 5+6. 12:00 – 12:30 Uhr: Input-Referat "Fallstricke in der Führung – Warum bleibt Wirkung oft hinter dem Anspruch zurück?" von Andrea Rutishauser. Ort: Corporate Learning Stage.

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Über das BWI
 

Das Zürcher Beratungs- und Weiterbildungsinstitut BWI AG begleitet Menschen und Organisationen auf ihrem Weg zu mehr Leistungsstärke und Resilienz. Es erbringt Training und Beratung in den Disziplinen Führung und Zusammenarbeit, Projekte und Erneuerung sowie Resilienz und Stresskompetenz und agiert dabei als ganzheitlicher Partner für die Weiterentwicklung von Führungspersonen, Teams und Organisationen. www.bwi.ch


Autorin: Andrea Rutishauser

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