Der Wunschkandidat soll Ihr Unternehmen lieben. Wie er Ihre Firmenkultur erlebt, können Sie allein aber nur bedingt beeinflussen. Der Auftritt Ihrer Kolleginnen und Kollegen entscheidet mit.
Wer immer Ja sagt, verspielt den Respekt, verzettelt sich und ist irgendwann erschöpft. Ein überzeugendes Nein beginnt mit der eigenen inneren Einstellung – aber auch damit ist das richtige Nein-Sagen eine Kunst für sich. Wer sein Nein richtig verpackt, behält die Kontrolle und seinen kompetenten Ruf – und beugt auch der schlechten Stimmung vor, die durch eine Absage entsteht.
«‹Wir haben Jahre dafür gekämpft, wählen zu können. Und ihr geht nicht hin.› Dieser Satz war an die Mauer bei der Zürcher Polybahn gesprayt. Er war politisch gemeint, kann aber auch auf die Laufbahngestaltung angewendet werden.»
Werte und Ethik in der Wirtschaft: Darüber diskutierten Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney und der ehemalige Pfarrer und heutige Unternehmensberater Johannes Czwalina am vergangenen Wochenende in der SRF-Sendung «Fenster zum Sonntag». Sie sind sich einig: Ohne Werte gibt es keine Zukunft.
Auf seine Mitarbeiter zu hören, birgt ein mächtiges Potential, mit dem Unternehmen ihr Management signifikant verbessern können. Es gibt gute Gründe, Mitarbeiter-Feedback erst zu nehmen.
Welchen Herausforderungen stehen Praktiker gegenüber, die in Start-ups für HR-Themen verantwortlich sind? Eva Glanzer, HR-Leiterin beim Online-Portal Getyourguide, spricht im Interview darüber, warum sich junge Unternehmen nicht nur auf Recruiting konzentrieren sollen.
Welchen Herausforderungen stehen Praktiker gegenüber, die in Start-ups für HR-Themen verantwortlich sind? Für Marc Beermann, COO und Mitgründer des Softwareunternehmens Allthings, ist eine starke, transparente und nachhaltige Unternehmenskultur ein entscheidender Erfolgsfaktor – mit Tischtennis und Club Mate habe das wenig zu tun. Im Interview spricht er unter anderem über drei Retentions-Massnahmen, die bei Allthings gut funktionieren.
Wenn der Chef mit seinen Mitarbeitenden über die Sozialen Medien kommuniziert, könne dies bei Kündigungen oder Restrukturierungen zu Missverständnissen führen, findet HR-Fachexperte Georg Lange und plädiert für die Einhaltung der internen Kommunikationswege. Für Start-up-Beraterin Eveline Lonoce schafft die Vernetzung mit dem Chef hingegen Klarheit im Arbeitsverhältnis und dient dem Unternehmens- sowie dem Selbstmarketing.
International schiessen HR-Start-ups wie Pilze aus dem Boden. Die Schweizer HR-Start-up-Szene präsentiert sich derweil noch sehr überschaubar. Eine Markteinschätzung.
Welchen Herausforderungen stehen die Praktiker gegenüber, die in Start-ups für HR-Themen verantwortlich sind? Wir haben mit fünf Unternehmen gesprochen.