Zeitgemässe Mitarbeiterbindung beginnt schon vor der Vertragsunterschrift. Heute entscheidet nicht mehr nur der Arbeitgeber über eine Anstellung von hochqualifizierten Mitarbeitenden. Diese entscheiden sehr wohl mit. Wieso die Analyse von Wirkungszusammenhängen die Suche nach einem Patentrezept obsolet macht.
Die Pilatus Flugzeugwerke AG mit Sitz im nidwaldnerischen Stans befindet sich momentan im Überflug: der Bau eines neuen Businessjets, volle Auftragsbücher, ein Milliardenumsatz im vergangenen Jahr. All das schafft auch für das Talentmanagement der Zentralschweizer immer wieder neue Herausforderungen. Weshalb die Flugzeugbauerin trotzdem keine Bindungs ängste kennt – Talentmanagerin Madeleine Renner gibt einen Einblick.
Unternehmen reissen sich um Young Professionals. Sie sind gut ausgebildet, aber noch formbar. Sie sind nicht zu teuer, aber doch schon erfahren. Doch Vorsicht! Nur Berufserfahrung macht einen Menschen zu einem Young Professional. Welches ist die bessere Strategie? Frisch ab Presse einstellen und on the Job ausbilden oder später die erfahrenen Fachkräfte einkaufen?
Martin Gaedt provoziert mit seinem aktuellen Buch, indem er den vielbeschworenen Fachkräftemangel als Mythos bezeichnet. Ein Gespräch über Mythen, Netzwerke und die Forderung, Recruiting neu zu denken.
Nicht nur die Wirtschaft schmiedet vielversprechende Talente. Auch Nachwuchswissenschaftler, Dribblingkünstler und musikalisch Hochbegabte kommen in der Schweiz in den Genuss von systematisierten Talentförderungsmassnahmen. Die Talentförderer beim FC Basel, beim Konversatorium Winterthur und der Stiftung Schweizer Jugend forscht sprechen über ihre Arbeit und gestatten einen Blick hinter die Kulissen.
Ein zentraler Erfolgsfaktor für das Talent Management ist, dass die Mitarbeitenden wissen, welche Unterstützung ihnen das Unternehmen im Bereich der Weiterentwicklung anbietet.
«Wir verändern die Welt». Das war das Motto des zweiten 24thinkpark vom vergangenen Freitag. 24 Stunden lang sammelten die Teilnehmer der speziellen Konferenz im Arche Brockenhaus in Zürich Inspiration, tauschten sich aus und nutzen die Gelegenheit zum Netzwerken.
Die Livit AG führte 2009 ein neues Werkzeug zur Personalentwicklung ein. Mit Erfolg: Innert vier Jahren konnte die Immobiliendienstleisterin ihre Führungsfunktionen zur Hälfte intern besetzen, die Personalfluktuation um einen Drittel reduzieren und das Commitment steigern. Ein Praxiseinblick.
Mitarbeiterbeurteilungen lösen oft ungute Gefühle aus. Auf beiden Seiten. Weshalb ist das so? Wie könnten diese gestaltet werden, damit der Sprung von der «Mitarbeiterverurteilung» zum wertschätzenden Dialog gelingt? Oder gehören sie besser radikal abgeschafft?
Das S&B Institut hat ein Laufbahn-Portfolio herausgegeben – keinen Ratgeber, sondern ein Arbeitsbuch. Ziel ist, die eigene Employability zu verbessern. Wie das geht, erläutert Autor Reinhard Schmid im Interview.