HR Today Nr. 6/2017: HR-Team des Monats

Das HR-Team von IWC

Mit seinem Team befindet sich René Behr, HR-Direktor von IWC, auf einer «Speedboot»-Reise der Transformation. Daneben beschäftigt sich das HR von IWC mit Themen wie Kandidatenerfahrung und Digital Workplace sowie mit der digitalen Transformation des gesamten Unternehmens.

Herr Behr, was macht Ihr HR-Team speziell?

René Behr: Der Mix aus unterschiedlichen Talenten aus unterschiedlichen Nationen. Jedes Teammitglied hat den Anspruch, Dinge kontinuierlich zu verbessern, pragmatisch zu entscheiden und Verantwortung zu übernehmen.

Was wäre, wenn Sie Ihr Personalbudget verdoppeln könnten?

Auf der einen Seite würde ich noch mehr Geld in die Bereiche Mitarbeiterentwicklung und Talent Relationship Management investieren, auf der anderen Seite aber auch in HR-Technologien und neue Ideen für unsere Personalarbeit.

Haben Sie ein Motto für die Teamarbeit?

Wir halten das ganz wie die Musketiere – einer für alle, alle für einen.

Haben Sie gemeinsame Rituale?

Ja, den Mäntigsznüni um 8.45 Uhr. Wir reden dabei übers Wochenende und tauschen uns über Erlebtes aus. Einmal im Quartal trifft sich zudem das ganze Team zu unserem «HR Townhall» – ein lebendiges Meeting zum Austausch von Ideen und Informationen.

Woran arbeiten Sie und Ihr HR-Team aktuell?

Uns beschäftigen Themen wie Digital Workplace, die Entwicklung einer kanalübergreifenden Kandidatenerfahrung im Bereich Talentakquisition, der Ausbau unserer IWC-Academy und auch der Fokus auf die digitale Transformation des Unternehmens.

Wo sehen Sie langfristig Herausforderungen?

Die langfristige Herausforderung für uns besteht in der Transformation zum strategischen Partner sowie zum Motor für Veränderungsprozesse. Ich bin kein grosser Freund des Begriffs «Business Partner». HR muss im Unternehmen ein Teil des Geschäfts sein, also eher «Part of the Business». Einhergehend damit müssen wir die Effizienz der administrativen Tätigkeiten und der HR-Organisation steigern, damit wir noch näher am Menschen sein können.

Worauf sind Sie besonders stolz?

Auf die gestartete Transformation der HR-Organisation – das Feedback aus der IWC ist durchweg positiv. Und auf mein Team: Ich bin sehr stolz, dass es die Reise auf dem «Speedboot» mitgeht.

Was macht einen guten HR-Menschen aus?

Das ist schon fast eine philosophische Frage. Ganz einfach beantwortet: Ein guter HRler muss Menschen und den Umgang mit ihnen lieben. Agilität und Empathie sind für mich die Grundvoraussetzungen, um in HR zufrieden und erfolgreich zu arbeiten.

IWC Schaffhausen

IWC Schaffhausen wurde 1868 gegründet. Seit 2000 gehört die Uhrenherstellerin zum Schweizer Luxus­güterkonzern Richemont International SA. IWC Schaffhausen beschäftigt über 1200 Mitarbeitende, darunter 120 Uhrmacher. Heute verfügt die Uhrenherstellerin über mehr als 1000 Verkaufsstellen weltweit, darunter über 50 eigene IWC-Boutiquen in Metropolen wie New York, Peking, Dubai, Hongkong, Genf, Paris und Moskau.

 

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Antonia Fischer
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