Viele Unternehmen investieren viel Zeit und Geld in Employer-Branding-Kampagnen. Holen sich (Marketing-) Spezialisten ins Haus, die das Unternehmen auf dem Arbeitsmarkt besser positionieren sollen. Dies um im Kampf um die Talente – wie im Produkt- und Dienstleistungswettbewerb – Vorteile zu erarbeiten. Aber mal ehrlich: Was nützt die beste Kampagne, wenn wir nicht leben, was wir predigen?
Die Schweiz ist ein KMU-Land. Laut Angaben des Bundesamtes für Statistik (BFS) bilden sie mehr als 99 Prozent der Unternehmen und stellen zwei Drittel der Arbeitsplätze in der Schweiz. Im weltweiten Innovationswettbewerb ist das ein Vorteil: Während grosse Unternehmen sich ihre Innovationskultur in der Regel mit vergleichsweise grossem Aufwand erarbeiten müssen, herrschen in KMU oftmals von vornherein günstigere Bedingungen. Trotzdem stellt sich die Frage: Wie führt man eine Innovationskultur in einem KMU ein? Was sind die konkreten ersten Schritte? Ich zeige es euch anhand eines Fallbeispiels auf.