Die Zahl schreckt auf: 40 Prozent der Schweizer Arbeitnehmer sind unglücklich. Was aber braucht es, damit die Mitarbeitenden Spass und Vergnügen an der Arbeit empfinden? Wer nun glaubt: «Keine Regeln = glückliche Menschen», der irrt. Unter gewissen Bedingungen werden auch Regeln akzeptiert, welche sonst als hinderlich betrachtet werden.
Ob interessierte Selbstgefährdung in Ihrem Unternehmen ein relevantes Phänomen ist, lässt sich nicht auf die Schnelle in einem Kurz-Fragebogen ermitteln. Vielmehr gilt es, die Situation im Betrieb genauer zu verstehen. Anhand der folgenden vier Kriterien können Sie überprüfen, ob in Ihrem Unternehmen eine interessierte Selbstgefährdung vorliegt.
«Emotionen, ja bitte!» – so lautet das Jahresmotto der Personalentwicklung des Kantons Basel-Landschaft. Wer Gefühle zulässt, kann nicht nur die Arbeitsbelastung mindern, sondern lernt auch sich selbst immer besser kennen. Und gewinnt dadurch an Einfühlungsvermögen für die anderen, sagt die Leiterin Personalentwicklung, Beate Nowak.
Wer öfters lacht, lebt gesünder. Dies ist in der Wissenschaft längst belegt. Dass Lachen gerade in Zeiten der rasanten Veränderungen auch im Berufsalltag sehr viel Positives bewirken kann, haben allerdings noch die wenigsten Unternehmen erkannt.
Bei der Gesundheit sparen? Nein danke, sagen sich viele Schweizer Unternehmen. Oft gilt trotz Wirtschaftskrise gar das Gegenteil: Die Massnahmen im Gesundheitsmanagement werden verstärkt.
Die Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz hat mit dem Label Friendly Work Space eine Basis geschaffen, um Unternehmen für ihre Anstrengungen im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) auszuzeichnen. Eine Win-win-Situation für alle Beteiligten.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Stress als eine der grössten Gesundheitsgefahren des 21. Jahrhunderts identifiziert. Er belastet Menschen und Unternehmen gleichermassen. So genannte Stressregulierungs-Trainer avancieren deshalb zu gefragten Spezialisten. In Deutschland wird ab 2010 für diese speziellen Trainer eine neue Ausbildung angeboten, die es in der Schweiz schon länger gibt.
Wer sich täglich 30 Minuten lang so bewegt, dass er ausser Atem kommt, beugt Erkrankungen und Stress wirksam vor. Dennoch schaffen das die wenigsten. Mit einem Sensor macht PostMail nun das Bewegungsverhalten ihrer Mitarbeiter im Alltag sichtbar – und macht Bewegung damit zum wichtigen Gesprächsthema im Unternehmen.
Unternehmen haben häufig sehr wenige Informationen darüber, warum ihre Mitarbeitenden sich krank melden – und können so erst zeitverzögert darauf reagieren. Ein neues, externes Modell des Care-Managements setzt bereits am ersten Tag einer Absenz ein und ermöglicht es dem Arbeitgeber so, tiefer liegende Probleme rechtzeitig zu erkennen.