Das familiengeführte Recyclingunternehmen Thommen AG macht in der Personalentwicklung keinen Unterschied zwischen Jung und Alt. Wir haben mit Geschäftsführer Tobias Thommen über seine Personalpolitik gesprochen.
«Haben Sie in Ihrem Unternehmen auch gerade eine Vakanz als Recruiter, Talent Acquisition Manger, (Active) Sourcer oder wie auch immer das alles Neudeutsch jetzt heisst? Gratuliere. Sie sind nicht alleine.»
Personalentwicklung sollte unabhängig vom Alter erfolgen. Wie das gelingt zeigen unsere Beiträge im Schwerpunktthema «Talentmanagement». Ausserdem sorgen Sabbaticals für Diskussionsstoff und wir bahnen uns einen Weg durch den HR-Bildungsdschungel. Viel Lesevergnügen.
Der demografische Wandel und die Digitalisierung stellen das Talentmanagement zunehmend in Frage. Konzentrierte sich dieses früher hauptsächlich darauf, jüngere Mitarbeitende zu fördern, wurden ältere Mitarbeitende aussen vor gelassen. Das hat heute nicht nur Wettbewerbsnachteile für Unternehmen zur Folge, sondern auch immer deutlicher werdende gesellschaftliche Konsequenzen.
Ältere Mitarbeitende werden in Personalentwicklungsprogrammen häufig nicht berücksichtigt. Und das bereits ab 40 Jahren. Doch woran liegt es? Und wie gelingt die Integration von erfahrenen Mitarbeitenden?
Talentmanagement ist eines von vielen HR-Schlagworten. Doch sind damit tatsächlich immer nur jüngere Mitarbeitende gemeint? Wir haben drei Firmen dazu befragt.
Hierzulande existieren für Mitarbeitende ab 45 Jahren beinahe keine Karriereprogramme. Doch können sich Firmen weiterhin leisten, ältere Arbeitnehmende in der Personalentwicklung zu ignorieren? Wir haben mit Gudrun Sander, Direktorin des Kompetenzzentrums für Diversity und Inklusion der Universität St. Gallen, darüber gesprochen.
Statt zu handeln, belassen es viele Firmen beim Reden. Wir haben uns mit Fabian Reinhard, Managing Partner beim Softwareentwickler Seantis über Studie von Jeffrey Pfeffer und Robert Sutton zum Learning Doing Gap unterhalten, mit der er sich in einem Blogbeitrag vertieft auseinandergesetzt hat.
Um ein echter Leader zu werden, genügt es nicht, fachlich und analytisch brillant zu sein. Weitere Kompetenzen sind vonnöten. Diese sollten angehende Führungskräfte gezielt entwickeln.
Bei der Mitarbeitererfahrung geht es nicht nur um spezielle Ereignisse. Personalverantwortliche sollten grundsätzlich die Möglichkeit haben, in jedem wichtigen Moment für eine konsistente Employee Experience zu sorgen.