Personalleiterin Corina Widmer folgt bei Coca-Cola HBC Schweiz ihren Überzeugungen und setzt sich mit viel Herzblut für Lohngleichheit, Talentförderung und agile Arbeitsmethoden ein. Privat unterrichtet sie Yoga und ist leidenschaftliche Fallschirmspringerin.
Die junge Softwarefirma Frontify mit Standorten in St. Gallen und New York setzt auf sinnstiftende und gestaltbare Arbeit, eine inspirierende Arbeitsumgebung und eine demokratische Rekrutierung statt auf Benefits und Titel.
Potenzielle Mitarbeitende auf amüsante, liebenswerte Art ansprechen – das ist wohl der Traum jedes Arbeitgebers. Die Finanzmarktaufsicht (FMA) Liechtenstein hat sich etwas Spezielles dafür ausgedacht. Ein Augenschein.
«Nicht schon wieder!», mag sich die geneigte Leserin denken. «Dieses Thema hatten wir wahrlich schon genug.» Scheinbar nicht. Denn noch immer gibt es so viel Nonsens, der täglich aufgeschaltet und für den sogar noch Geld ausgegeben wird.
«Culture eats strategy for breakfast. So oder ähnlich formulieren einige Bestseller, wie wichtig die Kultur für die Firma und den Geschäftserfolg sei. Stimmt das? Ich wage mich mit ein paar ganz persönlichen, unwissenschaftlichen Gedanken an das Thema heran.»
Wer passende Mitarbeitende finden will, braucht mittlerweile eine gehörige Portion Fantasie. Die aktuelle Ausgabe befasst sich mit den momentanen Recruiting-Trends, aber auch mit Tipps, wie personelle Engpässe dank Internen oder Pensionären überwunden werden können. Den Rest entnehmen Sie der Heftübersicht. Viel Lesevergnügen!
40 Prozent aller Erwerbstätigen würden gerne über das Pensionsalter hinaus arbeiten. Noch trifft dieses Angebot auf wenig Nachfrage. Einige Firmen haben jedoch umgedacht. Wir haben mit drei von ihnen gesprochen und zwei Pensionierte befragt.
Firmen müssen sich immer mehr um Kandidaten bemühen. Nicht alle Unternehmen kämpfen dabei mit gleich langen Spiessen. Etwa KMU, die für viele Kandidaten oft wenig sichtbar sind. Diese müssen deshalb stärker in ihr Selbstmarketing investieren. Drei Firmen zeigen, wie sie dabei vorgehen.
Im Berner Stadtrat wird bald über ein Postulat diskutiert, das erlauben soll, Mensch und Haustier gemeinsam zu bestatten. In Grossbritannien ergab eine Umfrage, dass die Hälfte der Briten, die Haustiere besitzen, beim Todesfall ihres Hundes oder ihrer Katze Trauerurlaub nehmen wollen. Übertriebene Tierliebe?
Zwecks Mitarbeiterbindung führte BBC UK eine flexible Urlaubspolitik ein. Der gewünschte Loyalitätseffekt trat ein, Ängste hinsichtlich Ächtung und Benachteiligung von Urlaubsbezügern blieben allerdings nicht aus.