Clivia Koch, Präsidentin der Wirtschaftsfrauen, vernetzt Kaderfrauen in der Schweiz miteinander. Im Gespräch mit HR Today erklärt sie, welche Vorteile ein Frauennetzwerk mit sich bringt.
Am Ostschweizer Personaltag vom 26. Juni drehte sich alles um die Zukunft des HR. In mehreren Inputvorträgen wurde das Thema von verschiedenen Seiten beleuchtet.
Probus Scafusia – «Bewährtes aus Schaffhausen» – das 1903 geprägte Qualitätsversprechen der «International Watch Company» ist auch für deren HR-Chefin Jenny Dinich-Seitner Leitlinie ihres Schaffens. Genauso wie die Zeiger der noblen Uhren vom Rheinfall dreht sich aber auch die Welt immer weiter. IWC hat Bewährtes mit Neuem verbunden – und ist mittlerweile vom Nischenplayer zur globalen Marke avanciert. Eng begleitet durch die HR-Chefin und ihr Team.
Die Idee, dass sich Menschen – politisch, gesellschaftlich oder wirtschaftlich motiviert – zusammenschliessen, ist nicht neu. Seit unsere Spezies den Planeten besiedelt, beziehen Individuen oder auch Gruppen ihr Denken, Fühlen oder Handeln aufeinander. Headhunter-Legende Bjørn Johansson, Profi-Searcher Pascal Forster sowie HSG-Alumni-Präsident Urs Landolf über Vertrauensaufbau und Informationsaustausch.
Klassische «Old-Boy-Networks» wie Studentenverbindungen, Militärseilschaften, Zunft- und Clubzugehörigkeiten sorgen unter Männern seit Jahrhunderten für einen Beziehungskitt von wirtschaftlicher Relevanz. Als Antwort darauf sind in den letzten Jahren immer mehr Netzwerke entstanden, die exklusiv für Frauen zugänglich sind. Geschlechtergetrennte Netzwerke scheinen einem Bedürfnis der Beziehungspflege zu entsprechen. Warum nur?
Vorbildliche Personalarbeit hat viel mit Beziehungspflege zu tun. Doch wie gut ist die Schweizer HR-Szene eigentlich selbst vernetzt? Neben den einschlägig bekannten HR-Verbandsnetzwerken und unzähligen Branchenplattformen gibt es in der Schweiz auch einige exklusive Zirkel, die nur einem handverlesenen Kreis zugänglich sind. Ein Einblick.
Mehr als 70 Prozent aller Führungspositionen werden über Beziehungen besetzt. Für Gastautor Leopold Hüffer ist es keine Frage: Wertvolle private Beziehungsgeflechte dienen der Prävention vor persönlichem wirtschaftlichem Misserfolg und sind zugleich Karrierebeschleuniger par excellence.
Führen heisst, Leute um sich zu scharen, um mit ihnen gemeinsame Ziele zu erreichen. Führung hat also viel mit Gefolgschaft für gemeinsame Ziele zu tun. Wie aber erreicht man für gemeinsame Ziele Gefolgschaft?
Jenny Dinich-Seitner ist seit rund drei Jahren Director Human Resources bei der Schweizer Luxus-Uhrenmanufaktur IWC in Schaffhausen. Die gebürtige Australierin führt ein elfköpfiges Team und trägt die Verantwortung für die 1250 rund um den Globus stationierten Mitarbeitenden.
Vor knapp drei Jahren ins väterliche Unternehmen eingetreten, ist Sarah Trümpy heute CEO der Gesko AG, einem im Glarus ansässigen Kleinunternehmen, welches den bekannten Glarner Schabziger produziert und in alle Welt exportiert. Wir haben Sarah Trümpy zu ihrem persönlichen «Karriere-Rezept» befragt.