In Anwesenheit von rund 1000 Gästen feierte das Berner Wirtschafts- und HR-Forum im Kursaal sein 20-Jahr-Jubiläum.
Andrea Engeler ist eigentlich per Zufall in der HR-Branche gelandet. Heute ist sie Leiterin Personal und Dienste des Amtes für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich (AWA) und sieht die Personalabteilung als «wichtigen Kitt und Treibstoff» für jede Unternehmensentwicklung.
In der Schweiz gibt es jede Menge hochqualifizierte Frauen – doch in Führungspositionen sind sie immer noch selten anzutreffen. Mit einem internationalen Kongress unter dem Titel «high-flying high potentials» hat die Zürcher Fachhochschule ZFH die Thematik aufgegriffen.
Bei der demokratisch geführten Digital-Agentur Elbdudler aus Hamburg entscheiden die Angestellten, wie viel Geld in ihrer Lohntüte landet. Wunschkonzert? Kuschelkultur? Mitnichten, meint Elbdudler-Chef Julian Vester im Interview.
Veränderte wirtschaftliche Rahmenbedingungen fordern von Unternehmen und deren Mitarbeiter rechtliche Expertise.
Mark Sandmeier ist im Jahr 2000 als Mitarbeiter Nummer drei zum damaligen Start-up jobs.ch gestossen. 15 Jahre später übergibt er als CEO die operative Leitung der grössten Schweizer Jobplattform Jobcloud per 1. Januar 2015 an seinen Nachfolger Renato Profico. Ein Doppelinterview über Erfolgsfaktoren, Preiserhöhungen und kritische Unkenrufe.
Pascal Hottinger gehört zu einer raren Spezies. Der Direktor von Nespresso Schweiz ist einer der wenigen Top-Manager, die den Mut haben, über ihre Managementfehler in der Öffentlichkeit zu sprechen. Für ihn ist klar: Nur gegenseitiger Respekt und konstruktive Rückmeldungen ermöglichen eine gute Unternehmenskultur. Und diese zahle sich auch finanziell aus.
Von HR-Abteilungen erwarten wir oft zu viel. In manchen Köpfen sollen sie für alles zuständig sein, was mit dem Menschen in seiner Eigenschaft als Arbeitnehmer zusammenhängt.
Für Pascal Hottinger, Direktor von Nespresso Schweiz, ist Respekt das A und O im Umgang mit anderen. Der 43-Jährige ist seit 1999 bei Nespresso, zuerst als Marketing- und Vertriebsdirektor und später als Key Account Manager. 2008 wurde er zum Leiter der Schweizer Niederlassung ernannt.
Führungskräfte klagen oft über Überlastung. Dabei sind diese häufig selbst schuld. Anstatt Aufgaben sinnvoll zu delegieren, versuchen sie alles selbst zu «stemmen» oder betreiben nur Scheindelegation. Ein grundlegender Fehler. Denn wer delegieren kann, schafft sich den Freiraum für die wirklich wichtigen Aufgaben.