Jung, weiblich, ambitioniert und vielversprechend. So werden «Female Millennials» gemeinhin charakterisiert. Diese Arbeitnehmerinnen zwischen 20 und 35 sind gut ausgebildet, ehrgeizig und besetzen mehr Plätze in den Talentpools von Unternehmen als alle Frauen in den Generationen davor. Wie können Firmen diese potenziellen Nachwuchskräfte für sich gewinnen?
Fehlende Kinderbetreuungsmöglichkeiten oder schlechtes Selbstmarketing: Es gibt zahlreiche vermeintliche Gründe, weshalb so wenig Frauen in Verwaltungsräten und Geschäftsleitungen vertreten sind. Doch welches sind die tatsächlichen Ursachen? Wir haben Executive Coach Sonja A. Buholzer dazu befragt.
Wo steht die Schweiz im internationalen Vergleich in Sachen Gleichstellung? Und was braucht es, damit mehr Frauen Führungspositionen übernehmen? Sylvie Durrer, Direktorin des Gleichstellungsbüros, liefert eine Einschätzung und äussert sich zur Frauenquote, die sie als eine Massnahme unter vielen sieht.
Frauen sind auf dem Vormarsch. Zwar sind sie in Führungspositionen noch immer deutlich untervertreten, erhalten noch immer weniger Lohn für die gleiche Arbeit und tragen noch immer hauptsächlich die Last der Familienarbeit, doch auf dem Weg zur Gleichstellung macht die Schweiz immerhin weitere Schritte in die richtige Richtung.
Emmanuelle Roger ist seit rund anderthalb Jahren weltweit oberste HR-Chefin bei der Triumph International Gruppe. Beim traditionsreichen Unterwäschehersteller hat sich die Französin seitdem als fähige Change-Managerin bewiesen und das Unternehmen für die Herausforderungen der sogenannten New Economy fit gemacht.
Ende November 2014 hat der Bundesrat mit dem Beschluss, für Verwaltungsräte und Geschäftsleitungen von grossen börsenkotierten Firmen eine 30-Prozent-Frauenquote einzuführen, für eine kleine Sensation gesorgt. Ein Beschluss, der nicht zuletzt dem Engagement von Simonetta Sommaruga zugeschrieben wird. Die Bundespräsidentin im Gespräch mit HR Today über die Quote, ihren Werdegang an die Macht und die Frauenförderung in ihrem eigenen Departement.
Seit gut anderthalb Jahren ist Emmanuelle Roger oberste HR-Chefin weltweit bei der Triumph International Gruppe. Der traditionsreiche Unterwäschehersteller mit Hauptsitz in Bad Zurzach beschäftigt über 34'000 Mitarbeiter in über 120 Ländern.
Das HR-Team der Suva ist vor Kurzem mit dem Swiss HR Label ausgezeichnet worden. Besonders die Ausrichtung der HR-Strategie auf den demografischen Wandel wurde gelobt. Was es damit auf sich hat und wie die HR-Abteilung in zwanzig Jahren aussehen wird, erläutert HR-Leiter Wolfgang Pfund.
Warum Personaler nicht jedem Trend hinterherrennen sondern auf evidenzbasiertes HRM setzen sollten.
Eine heilige Kuh ist längst reif für die Schlachtbank: Komplett nutzlos, wirkungsarm und teuer. Das Messen von Engagement, das Kumulieren von Zeitreihen zur Lohnzufriedenheit und das Einfordern von Verbesserungsmassnahmen als jährliches Ritual. Das alles macht unsere Organisationen nicht besser. Im Gegenteil. Aber jetzt mal schön der Reihe nach.