KI verändert Geschäftsmodelle, Arbeitsweisen und Entscheidungsprozesse. Doch die grösste Transformationshürde liegt oft woanders: im Denken der Menschen. «Brain Kicks» sollen helfen, festgefahrene Muster zu durchbrechen.
Die 480 Mitarbeitenden der Sanitas Krankenversicherung traten sowohl zum virtuellen wie auch zum reellen Firmenlauf an. Ausgerüstet mit Schrittzählern legten sie innerhalb zweier Monate durchschnittlich 470 Kilometer pro Team zurück. Das Projekt war ein Erfolg: 92 Prozent würden es wieder tun.
Wer nur den heute gegebenen Personalpool im Unternehmen im Blick hat, ohne eine Strategie für die kommenden Jahre, der kann nicht erwarten, dass sich aus diesem Pool heraus automatisch die Talente von morgen entwickeln. Teil 1 unserer Talentmanagement-Serie.
Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 13. Januar 2010 (ZR 110 [2011], Seite 15 ff.).
Darf ein Arbeitnehmer während seiner Ferien gefährliche Regionen oder Krisengebiete besuchen und das Risiko einer verspäteten Rückkehr oder gar von Verletzungen oder Entführungen eingehen? Hat der Arbeitgeber solche Risiken in Form der Lohnfortzahlungspflicht sogar mitzutragen, wenn der Ernstfall eintritt?
Führung ist wieder hierarchischer und autoritärer geworden, beobachtet der Psychologe Stephan Schild. Doch mangelnde Freiräume bergen grosses Frustrationspotenzial auf Seiten der Mitarbeitenden. Das können sich Unternehmen auf Dauer nicht erlauben.
Der Ruf, dass HR-Manager immer mehr vom Geschäft verstehen müssen, ist unüberhörbar laut geworden. Doch bleiben dabei nicht wichtige Fähigkeiten wie Menschenkenntnis und die Sensibilität für die Bedürfnisse der Arbeitnehmenden auf der Strecke?
Wissenschaftler und Praktiker sind sich in einem einig: Der Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis ist zu spärlich, die Brückenschläge zu selten. Das gilt auch für den Bereich der Personalauswahl. Dort hat die Forschung in den letzten Jahren enormes Wissen angehäuft. In der HR-Praxis ist dies nicht immer bekannt.