Dave Ulrich gilt als lebende HR-Legende. Das nach ihm benannte HR-Business-Partner-Modell ist weltbekannt. Im Gespräch mit HR Today reflektiert er kritisch dessen Adaption, erklärt, weshalb die Anforderungen an HR-Chefs sich immer mehr mit dem Profil erfolgreicher CEOs decken und dass er weise genug ist, sich über Schweizer HR-Menschen kein Urteil anzumassen.
In der heutigen Wirtschaft sind die meisten Beschäftigten Wissensarbeiter. Trotzdem gestalten viele Entscheidungsträger Büros immer noch wie Fabriken, meint der renommierte Arbeitsplatz-Stratege und Keynote-Speaker Clark Elliott im vorliegenden Gastbeitrag, den wir in der englischen Originalversion publizieren.
Bereits zum 14. Mal öffnet die Personal Swiss im April 2015 die Tore. Die Verantwortlichen Alexander R. Petsch und Kamila Slowacka im Interview über die aktuellen Messeschwerpunkte, Programmneuheiten und ihre persönlichen Highlights.
Mit der «Mesmerize it»-Technik lassen sich alte Muster lösen und durch neue, positive ersetzen. Wie das geht, erläutert die «Expertin für Menschenkenntnis», Tatjana Strobel, in unserer Online-Serie. Die Technik lässt sich auch für die Talentsuche einsetzen, wie Tatjana Strobel im achten Teil erläutert.
Im Rekrutierungsprozess können Bewerber mit einem professionellen öffentlichen Erscheinungsbild punkten, da Unternehmen gerne Experten mit Aussenwirkung einstellen und fördern. Wer sich beruflich gezielt online positioniert, betreibt «Personal Branding» – den Aufbau einer Eigenmarke zu bestimmten Schwerpunktthemen.
«Kein Bereich hat sich in den letzten Jahren so intensiv mit Menschen beschäftigt wie das Marketing. Was beschäftigt meine Kunden? Wie hole ich sie ab? Wie kann ich sie begeistern? Wie werden sie zu meinen Botschaftern? Wie kann ich Kunden besser an mein Unternehmen binden? Marketing sammelt Daten, testet Kommunikationskampagnen, führt Fokusgruppen-Gespräche und macht sich Social Media zum Zauberstab. Klar, auch Marketing leidet unter Budgetschwund.»
«Ist das HR im Wandel? Vermutlich. Ganz bestimmt im Wandel ist der Arbeitsmarkt. Die Stimmen mehren sich seit geraumer Zeit, die eine Verschiebung der Angebots-Nachfrage-Balance am Arbeitsmarkt feststellen – hin zu einem Arbeitnehmermarkt. Am Arbeitsmarkt sind die Unternehmen die Nachfrager und die Arbeitnehmenden die Anbieter ihrer Arbeitsleistung. Schon heute – und am Arbeitsmarkt der Zukunft umso mehr – haben die Arbeitnehmenden das Sagen!»
«‹Wenn alles anders wird, bleibt HR gleich.› Oder doch nicht? Was habe ich bereits mit Experten und Unternehmensvertretern zu diesem Thema diskutiert. Hier die Frustration motivierter Dienstleister, welche die oft innovationsresistenten Ansprechpartner aus dem HR für ihre Services zu begeistern versuchen. Zumeist erfolglos notabene.»
«Die Digitalisierung ist der Megatrend, der nicht nur die Gesellschaft, sondern auch die Arbeit und damit das HRM in den nächsten Jahren am stärksten verändern wird. Sieben Veränderungen sind für die Zukunft des HRM besonders relevant.»
«Vor einem halben Jahr stellte Klaus Werle in seinem aufrüttelnden Artikel ‹Die Bonsai-Manager› konsterniert fest, dass Personalthemen zwar so wichtig wie noch nie zuvor sind, die HR-Disziplin aber trotzdem eine rasante Entwertung erlebt. Beim ersten Teil der Aussage – dass Personalthemen die Arbeitswelt von heute bewegen – gebe ich ihm Recht und zwar vierfach.»